


MSc/MAS BARBARA BADER BOLDORI UZH UniFR
PRAXIS FÜR PSYCHOSOMATIK UND ENTWICKLUNG
Neuroinformierte
Psychotherapie
Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Alleinerziehende
EIDG. ANERKANNTE PSYCHOTHERAPEUTIN
FACHPSYCHOLOGIN FÜR PSYCHOTHERAPIE FSP
Chronischer Schmerz, funktionelle neurologische Störungen,
chronic Fatigue
Chronische Schmerzen und funktionelle neurologische Beschwerden sind real und sehr belastend. Häufig holt man sich verschiedene ärztliche Meinungen auf der Suche nach der Ursache, eine nachvollziehbare Erklärung bleibt aber aus. Oft entstehen sie nach kleineren oder grösseren Unfällen, manchmal aber auch aus scheinbar "heiterem Himmel".
Obwohl die Ursache nicht immer ersichtlich ist, ist eines ganz sicher: Sie sind nicht „eingebildet“ sondern haben meistens etwas mit dem überforderten "Alarm-Modus" des Nervensystems zu tun.
Ängste, Anspannung, Verdauungsprobleme
Dein Gehirn und dein Verdauungssystem sind eng miteinander verbunden. Deshalb hängen Angst und Verdauungsbeschwerden oft zusammen. Bei jüngeren Kindern lassen sich Bauchbeschwerden teilweise sogar nur schwer von beispielsweise Trennungsängsten unterscheiden, da Angst sich in körperlichen Symptomen wie Übelkeit, Schwindel bis hin zu Erbrechen äussern kann.
Essstörungen
Bei Essstörungen wie Anorexia oder Bulimia nervosa geht es selten wirklich um Hunger oder Sattsein, auch wenn es sich genauso anfühlt. Meistens spielen Kontrolle, Gefühle und Selbstwert eine Rolle dabei, was das Gehirn dann "meint" an Nahrung zu brauchen oder zu verweigern. Dies geht auch mit komplexen Veränderungen im Nervensystem – zum Beispiel im Stresssystem, im Belohnungssystem, in der Emotionsregulation und in der Wahrnehmung deines Körpers einher. Auch andere physiologische Veränderungen wie Blutzucker und Hormone können die Verhaltensänderungen erschweren, so dass sich betroffene oft jahrelang zwar sehr anstrengen, aber am Ende doch nicht aus dem Teufelskreis einer Essstörung ausbrechen können.

Neurodivergenz - wenn es im Kopf laut wird
Menschen mit ADHS oder Autismusspektrumsstörungen nehmen die Welt anders wahr. Wie jedoch Wahrnehmung und Reizverarbeitung sich genau für einen Menschen von den anderen unterscheiden und vor allem, was eine Überflutung ausmacht und wo die Stärken in der Neurodivergenz liegen kann schwierig sein alleine herauszufinden. Durch viel Kritik, wenig Verständnis vom Umfeld und negative Erfahrungen im Alltag können sich Ängste, Depression bis hin zu kompletter Überforderung entwickeln.
Beziehungsprobleme, Konflikte, Familienkrisen
Beziehungsprobleme entstehen selten nur zwischen zwei Menschen. Oft wirken Prägungen, alte Erfahrungen, unerfüllte Bedürfnisse und Stress im Nervensystem mit hinein. Daraus entstehende Unsicherheit, Misstrauen, Aggression oder emotionale Distanz können zu negativen Dynamiken in den Beziehungen im Hier und Jetzt führen.
Dies kann in der Familie, in Partnerschaften, Freundschaften oder auch im Arbeitsumfeld zu einer ernsthaften Belastung und einer dauerhaften Einschränkung des Wohlbefindens und der Gesundheit führen.